Deutschlands wichtigste Giftpflanzen

Abbildung - Gemeine Kuhschelle

Gemeine Kuhschelle, Küchenschelle, Osterblume, Bocksbart, graues Bergmännchen
(Pulsatílla vulgáris Miller.)

Die gemeine Kuhschelle gehört zu den Hahnenfußgewächsen (Ranunculaceen), nach Linné in die 13. Klasse.

Beschreibung

Diese schöne Pflanze hat einen aufrechten, von langen Haaren seidenglänzenden Stängel. Die erst spät erscheinenden, grundständigen, zottigen Blätter sind dreifach fiederspaltig und die einzelnen Zipfel lineal (Fig. 2). Die ungestielten Hüllblätter sind vielteilig. Die hellviolette, glockige Blüte ist als Knospe aufrecht gerichtet, später nickt sie ein wenig. Fig. 1 zeigt ihren Längsschnitt. Ihre Hülle ist außen zottig behaart und doppelt so lang als die Staubfäden. Die Spitzen der Hüllen sind nicht eingerollt. Die Früchte bilden Nüsschen mit langen, zottigen Schweifen (Fig. 3).

A Pflanze, verkleinert; 1. Längsschnitt der Blüte, verkleinert; 2. grundständiges Blatt, verkleinert; 3. Frucht, vergrößert

Blütezeit

März, April

Vorkommen

Sie ist in ganz Deutschland an sonnigen Abhängen und Waldrändern verbreitet.