Deutschlands wichtigste Giftpflanzen

Abbildung - Giftranunkel

Giftranunkel, Gifthahnenfuß, Froschpfeffer, Brennwurz, Geisblume, Wassereppig
(Ranúnculus scelerátus L.)

Der Giftranunkel gehört zu den Hahnenfußgewächsen (Ranunculaceen) und in die 13. Linnésche Klasse.

Beschreibung

Sein aufrechter, kahler Stängel wird bis 0,60 m hoch. Er ist nicht selten am Grund daumendick, dabei weich und hohl. An seinem unteren Teile ist er gerieft. Die Wurzelblätter sind dreiteilig und haben vorn keilförmig eingeschnittene Zipfel. Die Oberen sind dreizählig und zeigen linealische Blättchen. Der Kelch ist zurückgeschlagen. Die Honiggrübchen der kleinen, blassgelben Blütenblätter sind unbedeckt (Fig. 1). Die Fruchtköpfchen (Fig. 2) sind länglich. Die einzelnen Früchte sind klein, runzelig und eirund mit einer Spitze (Fig. 3).

A unterer Teil der Pflanze; B oberer Teil der Pflanze; 1. Kronenblatt, vergrößert; 2. Fruchtköpfchen, vergrößert; 3. einzelnes Früchtchen, vergrößert;

Blütezeit

Mai bis August

Vorkommen

Kommt in ganz Deutschland an schlammigen Orten, in Sümpfen, an feuchten Gräben und Flussufern vor.